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Ab wann bin ich zu alt für eine Baufi­nan­zierung?

In jungen Jahren eine Immobilie kaufen und bis zur Rente abbezahlen – das ist der Traum von vielen. Leider ist oft aber sparen und abwarten angesagt. Doch wie lange sollte man warten? Gibt es eine Altershöchstgrenze für die Baufinanzierung?

Das Alter spielt bei einer Baufinanzierung eine Rolle, aber es gibt weitaus wichtigere Faktoren, die Banken bei der Kreditvergabe heranziehen.

Dazu zählen 

1. eine gute Bonität 
2. ein hohes und langfristig sicheres Einkommen und 
3. eine hohe Summe an Eigenkapital. 

Alles Punkte, die man auch im fortgeschrittenen Alter erfüllen kann. Wenn ein Darlehen mit hoher Anfangstilgung sowie einer möglichst langen Zinsbindung gewählt wird, mögen das die Banken wegen der höheren Sicherheit umso mehr. Dann wird keine Anschlussfinanzierung benötigt, bei der man dann noch älter wäre und zudem nicht wissen würde, wie hoch dann die Zinsen sind.

Kann das Alter sogar Vorteile haben?
Ja, klar! Denn mit den Voraussetzungen Bonität, Einkommen und Eigenkapital kann man oft erst richtig punkten, wenn man schon eine Weile gearbeitet hat. Das Gehalt ist am Ende des Berufslebens im Regelfall weitaus höher als beispielsweise beim Berufseinstieg. Auch hatte man schon weitaus mehr Zeit, um Eigenkapital anzusparen: Wer nur 80 oder gar 60 Prozent der Kaufsumme finanzieren muss und den Rest aus Eigenmitteln bezahlt, rutscht bei den meisten Kreditinstituten in einen günstigeren Zinsbereich.

Wichtig ist auf jeden Fall, dass der Finanzierungsvertrag genau zu Ihnen passt.
Hier können Sie die Baufinanzierungsexperten von Hüttig & Rompf beraten. Liegt zum Beispiel der Renteneintritt innerhalb der Rückzahlungszeit, kann die Vereinbarung einer Tilgungssatzwechseloption sinnvoll sein. Dies bedeutet, dass bei Rentenbeginn die monatliche Kreditrate gesenkt werden könnte. Auch Sondertilgungen sollten von Anfang an vereinbart werden, damit man flexibler ist, falls zwischendurch eine höhere Summe getilgt wird. 

Stiftung Warentest hat mal nachgefragt. Das unabhängige Testinstitut wollte wissen, wie Banken bei einer Finanzierungsanfrage eines 59-jährigen Modellkunden reagieren. Der Modellkunde wollte mit 66 Jahren in Rente gehen und jetzt eine Eigentumswohnung kaufen, für die er eine Baufinanzierung über 250.000 Euro benötigte. Das Echo der Banken war eindeutig: Für keine stellte das Alter des Interessenten ein Problem dar und keine verlangte, dass das Darlehen mit Beginn der Rente abbezahlt sei.

Einige Institute haben zwar den Abschluss einer Risikolebensversicherung oder eine Erbregelung verlangt. Die überwiegende Mehrheit gab sich aber allein mit dem Wert der Immobilie selbst als Sicherheit zufrieden und hat natürlich die Bonität des Kunden geprüft. Um eine möglichst günstige Finanzierung zu erhalten, war es allerdings auch hier sehr wichtig, möglichst viele Banken zu vergleichen – die Angebote haben doch sehr stark variiert. Gut, dass die Experten von Hüttig & Rompf mit rund 300 Partnerbanken zusammenarbeiten, um für Sie das beste Angebot zu ermitteln – auch im fortgeschrittenen Alter. 

Sie müssen sich nicht unter Zeitdruck setzen bei Ihrer Baufinanzierung. Die klappt meistens auch noch in ein paar Jahren. Und umso gründlicher können Sie sich vorbereiten und noch mehr Eigenkapital ansparen.

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